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Auf dem Gebiet der Werkstoffe hat sich in den letzten Jahrzehnten ein enormer Wandel vollzogen. In ihrer technologischen Bedeutung rücken die
Funktionswerkstoffe wie Halbleiter und Polymere gegenüber den Strukturwerkstoffen wie Eisen und Stahl immer mehr in den Vordergrund. Während früher die globale Bedeutung eines Landes an der Stahlproduktion gemessen
wurde, stehen heute Bereiche wie Mikroelektronik, Informationstechnik und Biotechnologie im Vordergrund. Das hat zu völlig neuen Anforderungen an Werkstoffentwicklung und Fertigungstechniken geführt.
Die Materialwissenschaft stellt eine Kombination von Natur- und Ingenieurwissenschaften für die Erforschung, Entwicklung, Herstellung, Prüfung und
Charakterisierung von Werkstoffen dar. In der modernen Technologie spielen innovative Materialien eine übergeordnete Rolle. So sind viele Anwendungen des heutigen Alltags ohne spezielle elektrotechnische Werkstoffe
gar nicht denkbar. Doch ohne die genaue Kenntnis der physikalischen Vorgänge in den verschiedensten Halbleitermaterialien wäre diese Entwicklung unmöglich gewesen. Auch in Medizin-, Umwelt-, Informations-, Verkehrs-
und Energietechnik waren und sind viele Fortschritte ohne neuartige Materialien nicht möglich.
Der Bachelorstudiengang ersetzt den bisherigen Diplomstudiengang in Materialwissenschaft. Der Bachelor ist stärker praxisorientiert als der bisherige
Diplomstudiengang und soll den Absolventen die Aufnahme einer Berufstätigkeit nach drei Studienjahren ermöglichen. Die Studienanteile, die zu einer stärker forschungsorientierten Qualifikation führen, wurden in den Masterstudiengang verlagert.
Akkreditiert von der ASIIN
Wichtige Termine:
Vorbesprechung Physik I: Vorbesprechung: 21.10.2008, 9:00 - 10:00 Uhr, Raum Max-Planck-Hörsaal (LS13 - R.8)
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